Matratzen

Eine gute Matratze - selbstverständlich mit abgestimmtem Lattenrost - passt sich dem Körper auch bei wechselnden Schlafpositionen an und stützt ihn gleichzeitig ab. Schwerere Körperpartien müssen tiefer einsinken können, ohne dass sich in der Umgebung Kuhlen bilden (Punktelastizität).

Entscheidend für das Wohlbefinden des Schläfers ist auch das richtige Bettklima. Deswegen ist es wichtig, dass die Matratze atmungsaktiv ist und die Feuchtigkeit gut abtransportiert. Immerhin dünstet ein Mensch durchschnittlich 0,2 Liter pro Nacht aus. Wer leicht friert, sollte zudem auf eine gute Wärmeisolierung achten.

Die wichtigsten Materialien für Matratzen sind Latex, Schaum, Federkern- und Taschenfederkern, die zum Teil auch kombiniert eingesetzt werden. Je nach Modell gibt es große Qualitätsunterschiede, die durch die Güte des Grundmaterials und des Matratzenaufbaus hervorgerufen werden. Grundsätzlich haben die verschiedenen Matratzenarten folgende Vorzüge:

Welcher Typ für welchen Schläfer besonders geeignet ist, hängt von dessen Schlafgewohnheiten und körperlichen Voraussetzungen wie Gewicht, Größe und Feuchtigkeitsabgabe ab. Eine ausführliche Beratung und ausgiebiges Probeliegen sind deshalb dringend zu empfehlen.

Auch wenn man von außen keine Beschädigungen sieht, so lässt die Elastizität von Federkernen, Latex oder Schaum mit der Zeit doch nach. Spätestens nach zehn Jahren - bei intensiver Beanspruchung auch früher - sollte die Matratze deshalb ausgetauscht werden.

Eine Marken- und Herstellerübersicht finden Sie hier.