Schlafstörungen

Fast jeder zweite Deutsche leidet zumindest zeitweise unter Schlafstörungen. Vor allem ältere Menschen sind überproportional davon betroffen. Trotzdem muss man nicht sofort zum Schlafmittel greifen. Manchmal lassen sich bereits mit einfachen Mitteln und Maßnahmen gute Erfolge erzielen. Sechs goldene Regeln:

  1. Die Schlafstörung nicht unnötig zum Problem machen. Besser entspannt und mit innerer Ruhe zu Bett gehen. Ein Abendspaziergang oder leichte Bettlektüre wirken oft Wunder.

  2. Keinen Kaffee ab 17 Uhr mehr genießen. Auch größere Mengen von Zigaretten und Alkohol können das Einschlafen verzögern.

  3. Spätes und reichhaltiges Essen vermeiden. Die letzte Hauptmahlzeit mindestens zwei Stunden vor dem Zu-Bett-Gehen einnehmen. Ansonsten zur besseren Magenentleerung immer auf die rechte Seite legen.

  4. Eine Tasse Milch vor dem Schlafengehen trinken. Alternativ helfen ein Glas Wein, Bier oder eine Tasse Kräutertee - vor allem Melisse, Hopfen oder Johanniskraut. Auch Bananen und Schokolade wirken beruhigend.

  5. Eine ausreichend große Zudecke auswählen, damit die Füße nicht kalt werden. Ab einer Körperlänge von 1,80 m empfiehlt sich bei Decken die Komfortgröße 155 cm x 220 cm.

  6. Auf die richtige Temperatur im Schlafzimmer achten. Ideal ist 14 bis 18 Grad. Dazu muss dann auch die Zudecke passen. Das heißt, eine leichte Decke im Sommer und eine warme Decke im Winter.

Weitere Informationen: Schlafmedizinisches Zentrum der Universität Regensburg, Internet http://www.schlaf-medizin.de/