Rückenprobleme

Rund 80 Prozent aller Deutschen leiden im Laufe ihres Lebens unter Rückenschmerzen. Schuld daran ist meist die Wirbelsäule, die tagsüber starken Belastungen ausgesetzt ist. Die Bandscheiben werden durch Sitzen, Gehen und Stehen so zusammengestaucht, dass der Mensch abends messbar kleiner ist als morgens nach dem Aufstehen.

Damit die Bandscheiben sich erholen und am nächsten Tag wieder ihre Pufferfunktion erfüllen können, muss der Körper in der Nacht richtig liegen. Neue wissenschaftliche Untersuchungen haben bestätigt, dass die Bandscheibe gestützt werden muss, damit auch nachts die Beweglichkeit der Wirbelsäule nicht zu stark eingeschränkt wird. Fehlt diese Stützung und sinkt der Körper dadurch zu Lasten der Bewegungsmöglichkeit zu weit ein, so wird die Regeneration der Bandscheiben behindert. Rückenschmerzen sind die Folge, wenn auch manchmal erst nach Jahren.

Der Matratze kommt damit eine entscheidende Aufgabe bei der Vermeidung von Rückenschmerzen zu. Denn hängt das Bett durch oder ist zu weich, hängt auch die Wirbelsäule durch. Ist dagegen die Matratze zu hart, wird die Wirbelsäule verbogen. Besonders schädlich sind die teilweise immer noch im Gebrauch befindlichen dreiteiligen Matratzen.

Um das Thema Rückenschmerzen kümmert sich z.B. die "Aktion Gesunder Rücken e.V.", in der sich unter anderem der Verband der Orthopädie-Ärzte, der Bundesverband der deutschen Rückenschulen und der Deutsche Turnerbund zusammengeschlossen haben.